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Der Strategieentwicklungsprozess bei Innsbruck Tourismus läuft auf Hochtouren: In den kommenden Wochen finden in den Teilregionen des Verbandsgebiets mehrere Zukunftsbildworkshops statt. Der erste davon ging am 18. Jänner 2024 im Süden Innsbrucks über die Bühne: Rund 33 geladene Teilnehmer:innen, darunter die Bürgermeister der Gemeinden des südlichen Mittelgebirges, diskutierten gemeinsam mit Vertreter:innen von Innsbruck Tourismus im Sporthotel Igls über eine nachhaltige (Weiter-)Entwicklung der Region.

Den lebensraum fördern

In ihren einleitenden Worten erläuterten Peter Paul Mölk, Obmann, und Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, nochmal die Hintergründe des partizipativen Strategieprozesses. „Unser Ziel ist es, dass unsere neue Tourismusstrategie von vielen Schultern getragen wird, dass sich die Menschen der Region damit identifizieren können. Deshalb möchten wir so viele Impulse und Meinungen wie möglich einholen“, so Mölk. Und Plattner ergänzte: „Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle im Lebensraum der Region Innsbruck. Diesen zu fördern und für Einheimische und Gäste lebenswerter zu machen, ist unsere Mission. Und das soll sich natürlich auch in der neuen Strategie widerspiegeln.“

Intensive Diskussionen

Nach einer kurzen Einführung zum laufenden Strategieprozess bei Innsbruck Tourismus und der Präsentation eines eigenen Factbooks zur Region Südliches Mittelgebirge folgte das zentrale Element des Workshops: der Austausch in Kleingruppen. Insgesamt wurden an sechs wechselnden Stationen zu verschiedenen Schwerpunkten – etwa zu Gäste/Zielgruppen, Gastronomie/Beherbergung oder Events – Ideen und Inputs der Teilnehmer:innen gesammelt. Im Anschluss daran wurden die Ergebnisse der Gesprächsrunden zusammengefasst und die wichtigsten Aspekte präsentiert.

„Wir sind mit dem Workshop sehr zufrieden – es wurden viele Dinge angesprochen, und wir nehmen zahlreiche spannende, kritische und konstruktive Anregungen mit“, sagt Claudia Waldbrunner, Regionalleiterin Süden bei Innsbruck Tourismus. „Diese Beiträge aus der Bevölkerung gilt es nun in unserer Strategie entsprechend abzubilden.“ Zuvor werden sie aber noch bei einem zweiten Workshop in Igls im Fokus stehen.

Miteinander reden

Das Teilnehmer:innenfeld des Workshops bestand im Übrigen nicht nur aus Touristiker:innen – auch Nichttouristiker:innen waren eingeladen, ihre Einschätzungen zu teilen. Denn genau darum geht es: eine Fülle an unterschiedlichen Perspektiven auf die Region zu erhalten und sie möglichst in Einklang zu bringen. „Uns ist wichtig, dass der Tourismus wieder mehr mit der Bevölkerung in den Dialog tritt“, erklärt Plattner. „Natürlich lassen sich nicht alle Probleme an einem Tag lösen. Aber jedes Gespräch, jeder Austausch bringt uns einen Schritt näher.“

Hinweis

Die Mitgliederumfrage zum Strategieprozess von Innsbruck Tourismus ist noch am Laufen. Nähere Infos dazu gibt es hier, mitmachen kann man noch bis zum 16. Feber 2024 online.

Bildnachweise: © Arthur Pauli / Randall Media Factory

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