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Wussten Sie, dass ...

… Innsbruck Tourismus jährlich über 4.000 Kilometer Wanderwege pflegt und mit mehr als 6.000 Schildern markiert?

… an die 100 Brücken, Stege und Treppen für sichere Wege durch unwegsames Gelände sorgen?

… entlang der Wege 1.400 Bänke zum Verweilen einladen?

… Mountainbiker:innen rund 30 offizielle Routen zur Verfügung stehen?

… im Winter 120 Kilometer Langlaufloipen, rund 70 Winterwanderwege und die Rodelbahn in Kühtai regelmäßig gespurt, gestreut und betreut werden?

Die Region Innsbruck vereint das Beste, das Tirol zu bieten hat, auf kleinstem Raum – zwischen urbanem Lifestyle und alpinen Erlebnissen gibt es für Gäste und Einheimische vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Innsbruck Tourismus trägt mit einem jährlichen Regional-Investitionsprogramm zum Ausbau und zur Verbesserung dieser Infrastruktur bei. Ein Überblick über ausgewählte Projekte des letzten Jahres.

Ruheplätze mit Herz

Im Sellraintal schlagen seit Kurzem drei große Holzherzen – eines in St. Sigmund, eines in Gries und eines in Lüsens. Die „Rastplätze mit Herz“ laden dazu ein, sich eine kleine Pause zu gönnen, und sind gleichzeitig ein Symbol für das Selbstverständnis, das uns in unserem Tun leitet: Tourismus soll nicht nur Gäste begeistern, sondern auch die Lebens- und Freizeitqualität der Bevölkerung steigern.

Brückenbauer im wahrsten Sinne des Wortes

Zwei neue Brücken machen den Hintereggensteig vom Gasthof Straßberg über die Niedere Munde zur neuen Alplhütte wieder begehbar. Die acht und 14 Meter langen Bauwerke wurden per Hubschrauber eingeflogen und präzise montiert – ein echter technischer Kraftakt im alpinen Gelände. Mit dem im Juni abgeschlossenen Sanierungsprojekt wurde ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Wanderinfrastruktur und Naturerlebnis in der Region geleistet.

Investition in neue Bahn zeigt Wirkung

Im Dezember 2024 wurde die neue Kombi-Bahn am Rangger Köpfl eröffnet – ein zukunftsweisendes Projekt, an dem sich Innsbruck Tourismus mit einem der größten Investitionsbeiträge der letzten Jahre beteiligt hat. Die neue Bahn bietet mehr Flexibilität sowie Komfort in der Beförderung und schafft ganzjährig neue Freizeitmöglichkeiten am Berg. Die Bilanz der Wintersaison 2024/25 bestätigt den Erfolg dieser Investition: Erstmals in der Geschichte wurden am Rangger Köpfl über 100.000 Skier-Days gezählt, mit 100 Öffnungstagen wurde auch die angestrebte Saisonverlängerung erreicht.

Train hard, breathe fresh

Das Kühtai-Sellraintal ist DIE Region für hochalpine Outdoor-Fitness. Mit dem neuen Outdoor-Fitnessparcours Muscle Beach wurde im Juni ein einzigartiges Trainingsareal eröffnet: Inspiriert vom legendären Venice Beach, finden Sportbegeisterte am Areal des Höhenleistungszentrums im Kühtai auf 2.000 Metern Seehöhe vielfältige Trainingsmöglichkeiten. Die Anlage ist kostenlos zugänglich, ganzjährig geöffnet und so für Hartgesottene auch im Winter nutzbar. Komplettiert wird das Angebot durch ein Fitnesscenter im Infobüro Kühtai 42, welches das Angebot des Höhenleistungszentrums Kühtai perfekt ergänzt. 

Generalsanierung Zirbenweg

Der beliebteste Panoramaweg über dem Inntal wird einer mehrjährigen Generalsanierung unterzogen. In Stufe eins wurde der Eingangsbereich ab der Patscherkofelbergstation großzügig neu angelegt, zudem sorgen Absperrungen und Zäune an exponierten Stellen für noch mehr Sicherheit am Zirbenweg.

Neue MTB-Verbindung Kematen–Axams

Im Auftrag von Innsbruck Tourismus wurde ein neuer Forstweg zwischen Kematen und Axams errichtet. Dieser ist als Mountainbikeroute freigegeben und ermöglicht Biker:innen nun eine verkehrsfreie Verbindung vom Inntal ins westliche Mittelgebirge.

Gut beschildert

Fünf neue Panoramatafeln sorgen an den Wanderausgangspunkten in den südlichen Feriendörfern für bessere Orientierung.

Wege erhalten, Erlebnis gestalten

Die Steigerung der Lebens- und Freizeitqualität für die Bevölkerung sowie das Schaffen attraktiver Angebote für Gäste gehen in der Region Innsbruck also Hand in Hand. Zur Instandhaltung von Wegen und Einrichtungen sind insgesamt sieben Außendienstmitarbeiter bei Innsbruck Tourismus beschäftigt.

Andreas Schatz ist einer von ihnen, wir haben ihn zum Kurz-Interview gebeten.

Welche Projekte hast du im letzten Jahr betreut?
Andreas Schatz
: „Unser erstes Projekt war die neue Fußgängerbrücke am Ochsenbründlsteig. Darüber hinaus wurden natürlich auch laufend unsere alpinen Wandersteige, Bänke und Wegweiser instandgehalten. In Obsteig haben wir im Sommer einen Brunnen aus einem großen Lärchenstamm ‚geschnitzt‘ – ein echter Blickfang, der Radfahrer und Wanderer zu einer Trinkpause einlädt.
Im September wurden am Marienberg Alpsteig eine neue Minibrücke aus Stahl montiert und bei gefährlichen Passagen neue Seile und Absturzsicherungen installiert. Arbeiten, die – wie man hört – bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen für Freude sorgen. Darüber hinaus stand noch die Erneuerung der in die Jahre gekommenen und bei einem Felssturz beschädigten Absturzsicherungen am Steig Richtung Hängebrücke Stams in Untermieming am Programm.
Und natürlich gingen Ende Oktober auch schon wieder die Vorbereitungen für die kommende Wintersaison los: Loipenschilder setzen, Loipengeräte warten, Trassen und Wege freischneiden und mulchen, damit im Winter alles perfekt angerichtet ist.“

Was sind die größten Herausforderungen bei der Pflege und Instandhaltung der Wege in der Region?
„Die größten Herausforderungen sind extreme Wetterbedingungen wie Stürme, die Bäume entwurzeln, oder sintflutartiger Regen, der Steige verlegt oder vermurt. Im Winter kommt es vor, dass auf perfekt präparierte Loipen Regen fällt, was sie aufweicht oder vereist. Leider ist auch Vandalismus an Beschilderungen, Übersichtstafeln und Bänken ein Problem.“

Welche Initiativen haben deiner Meinung nach den größten Einfluss auf die Freizeitqualität?
„Eine gute Infrastruktur, in der sich Einheimische und Gäste wohlfühlen, ist entscheidend. In Zeiten steigender Kosten ist es ein großer Pluspunkt, viele kostenlose Freizeitmöglichkeiten in der Region zu haben. Ob Gast oder Einheimischer – jeder schätzt eine intakte Infrastruktur zu jeder Jahreszeit.“

Bildnachweise: © Innsbruck Tourismus (5)

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